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Niederneunforn
Wappen

Oberneunforn
Wappen

Wilen bei Neunforn

Wappen



  
Als am Anfang des 20. Jahrhunderts die zahlreichen Reblandschaften im Thurgau vernachlässigt wurden und der Reutehaue zum Opfer fielen, waren die Neunforner Rebbauern die ersten, welche sich 1927 zu einer Rebbergkorporation zusammenschlossen, um den gefährdeten Rebberg zu rekonstruieren und zu erhalten. Es wurden neue Strassen gebaut die eine bessere Flureiteilung und rationelleren Weinbau ermöglichte, damit begann auch die Erneuerung der überalterten Rebbestände mit veredelten Reben.

Neunforn mit seiner Südlage liegt geographisch und klimatisch günstig es gibt Moränegestein, Molassengesteine, Lehm, Kalk und die verschiedensten Mineralien, dazu die Thur die ausgleichend wirkt. Diese Faktoren vermitteln dem Wein seinen individuellen Charakter.

Heute umfasst die Neunforner Rebfläche 42 Hektar und wird von 36 Rebbauern bewirtschaftet. Die Haupsorten sind Blauburgunder und Müller-Thurgau, daneben gedeihen hier aber auch 15 verschiedene Spezialitäten und es werden immer mehr.


Bekannte Namen von Weinkellereien wie Volg, Rutishauser, Landolt, Saxer, und die beiden Selbstkelterungsbetriebe P.Egloff und H.Gentsch mit verschiedenen Eigenbauproduzenten bürgen für eine hohe Qualität und Vielfalt in der Vinifikation.